Gebetsvorschläge und Geistliche Impulse

Frühschichten in der Fastenzeit

Vorankündigung:

von Palmsonntag bis Ostersonntag wird es täglich einen Videoimpuls im Kanal „der Knastprediger“ geben: dazu hier klicken.

 

6. Frühschicht in der Fastenzeit 2021: Zeit des Hoffens – weil Gott das Leben ist und das Leben will

5. Frühschicht in der Fastenzeit 2021: Zeit des Hoffens – für Veränderung in meinem Leben, für meinen glückenden Weg

4. Frühschicht in der Fastenzeit 2021: Zeit des Hoffens – für bedürftige Menschen auf der Welt

3. Frühschicht: Zeit des Hoffens – für bedürftige Menschen in unserer Region

2. Frühschicht: Zeit des Hoffens – Für die wichtigsten Menschen in meinem Leben

1. Frühschicht: Zeit des Hoffens – für mich selbst“


„Beten wir für die Familien, damit in ihnen der Geist des Herrn wachse, der Geist der Liebe, des Respekts und der Freiheit.“

Papst Franziskus


Herr, Jesus Christus, wir sehen den Stern

und stellen Lichter in unsere Fenster.

Wir bitten dich: Sei bei uns und führe uns in dieser Zeit.

Du kannst in unsere Dunkelheiten dein Licht senden

und uns Trost, Zuversicht und Hoffnung schenken.

Wir bitten dich um Aufmerksamkeit füreinander und um Kraft,

dass wir unsere Mitmenschen sehen

und spüren, wie wir ihnen beistehen können,

damit wir alle erfahren, dass du im Kommen bist.


DIE ÖKUMENISCHE TELEFONANDACHT

– zum Wirken Jesu und seinen überraschenden Begegnungen

In diesen Monaten der Corona-Pandemie spüren wir, dass es zum Wesen von uns Menschen dazugehört, mit anderen in Kontakt zu sein. So vermissen wir zurzeit viele Kontakte. Und das macht auch etwas mit uns selbst.

Auch für Jesus war das Unterwegssein mit Menschen und zu Menschen hin ganz wichtig. Die Begegnungen mit Jesus prägen die Geschichten des Lukasevangeliums. In diese Begegnungen wollen wir Sie ein Stück hineinnehmen.

Wir können uns in diesem Jahr nicht wie gewohnt zu den „Ökumenischen Bibelgesprächen“ treffen. Aber die pastoralen Mitarbeiter unserer Gemeinden bereiten trotzdem etwas vor: Ökumenische Telefonandachten! Ab dem 20. Februar können Sie uns hören! Immer samstags und mittwochs hören Sie einen neuen Beitrag zu einem Abschnitt aus dem Lukasevangelium. Der letzte Beitrag wird am 13. März erscheinen. Dazu rufen sie einfach an: 06236-4892978.

Die Erzählungen des Lukasevangeliums schildern, wie Jesus den unterschiedlichsten Menschen begegnete und dass vor allem die „Ausgegrenzten“ verändert aus diesen Zusammentreffen hervorgegangen sind. Rufen Sie an und kommen dabei Jesus ein Stück weiter auf die Spur!

Unsere Themen werden sein:

1. Hüpfen und hoffen – Maria und Elisabeth (Lk 1,39-56 – Alexander Ebel – Sa 20.2.)

2. Rufen und berufen-Fischzug des Petrus (Lk 5,1-11–Ralph Gölzer / Julian Kraul – Mi 24.2.)

3. Geben und vergeben – Jesus und die Sünderin (Lk 7,36-50 – Ralf Feix – Sa 27.2.)

4. Hören und handeln – Maria und Marta (Lk 10,38-42 – Martin Grimm – Mi 3.3.)

5. Heilen und danken – Die zehn Aussätzigen (Lk 17,11-19 – Gabriele Harder – Sa 6.3.)

6. Bitten und beharren – Die Witwe und der Richter (Lk 18,1-8 – Jörg Lüling – Mi 10.3.) 7. Kommen und gehen – Die Emmausjünger (LK 24,13-35 – Doris Heiner – Sa 13.

Über diesen Link gelangen Sie zu der gelesenen Version zum Abhören:

http://limburgerhof.evpfalz.de/index.php?id=2728&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1483&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=15adb5e53ef9054dada4411cef59caf0


Gebet für das Bistum

Du bist der Erlöser der Menschen, das Haupt deiner Kirche, das Heil der Welt.

Durch deine Menschwerdung, durch dein Leben und Sterben, durch deine Auferstehung und Erhöhung stehen auch unser Leben und Sterben im Zeichen der Hoffnung und des Heils.

Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Du bist das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.

Wir wollen uns erneuern im Glauben an dich, in der Lebensgemeinschaft mit dir und in der Nachfolge auf dem Weg, den du vorangegangen bist.

Hilf uns, dich besser zu erkennen im Gebet und in der Heiligen Schrift.

Lass uns deiner Einladung folgen, dir zu begegnen in der Feier der Eucharistie, im Bußsakrament und in den Mitmenschen, die Hilfe suchen.

Mache uns hellhörig für deinen Ruf, bereit, ihm zu antworten, und treu in der Entscheidung zu unserer Berufung.

Lass uns nicht überhören, was dein Geist heute zu den Gemeinden spricht und welche Wege der Erneuerung er uns weist.

Damit wir in Dankbarkeit für deine Menschwerdung und für den christlichen Glauben in neuer Bereitschaft unseren Glauben bezeugen. 

– dir zu Ehre und zum Heil der Welt, die auf dich wartet und in die du uns sendest.

Herr Jesus Christus, Dir gebührt Lobpreis, Dank und Anbetung jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Bischof Anton Schlembach


Wie wollen wir leben?

Peter Hundertmark veröffentlicht zwölf spirituelle Anstöße zur Reflexion der gegenwärtigen Krise

„Die Menschheit – und mit ihr das ganze gemeinsame Haus Erde – steht an einer Weggabelung. Die gegenwärtige Corona-Pandemie hat es schneller und brutaler sichtbar gemacht, als alle wissenschaftlichen Studien zu Klimaveränderung, sozialen Verwerfungen, Artensterben, Fluchtursache es vermocht hätten“, ist Dr. Peter Hundertmark, Referent für spirituelle Bildung im Bistum Speyer, überzeugt. Er hat zwölf spirituelle Anstöße zur Reflexion der gegenwärtigen Krise verfasst.

„Noch können wir viele Entwicklungen steuern“, unterstreicht Hundertmark und lädt dazu ein, „zu träumen, nachzudenken, auf Gott hinzuhorchen, miteinander auszuhandeln und auf den Weg zu bringen, wie wir künftig leben wollen“. Dabei versteht er die Anstöße als parteiisch. Sie folgen in ihrer Ausrichtung der katholischen Soziallehre, vor allem der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus, treffen sich aber auch mit der protestantischen Sozialverkündigung und dem Abschlusstext der letzten Ökumenischen Weltversammlung in Busan. Gemeinwohlorientierung, solidarische Verantwortung und Nachhaltigkeit gelten ihnen als Werte, die nicht verhandelbar sind. Innerhalb dieser Grundausrichtung aber versuchen die Anstöße wenig festzulegen. „Es werden viele verschiedene, vielleicht einander sogar widersprechende Meinungen, Ideen, Bilder, Hoffnungen, Entscheidungen und Vernetzungen dringend gebraucht“, so Hundertmark.

Die Pandemie bedeute für sehr viele Menschen eine erzwungene Einschränkung und ungewohnte Verlangsamung. „Das ist auch eine Gelegenheit, einige Minuten am Tag, eine halbe Stunde, mehrmals ein paar Minuten für die Frage zu nutzen, wie wir miteinander leben wollen.“ Die Anstöße leiten an zum Nachsinnen und um dann darüber zu reden oder davon zu schreiben. „Denn wenn zwei gemeinsam träumen, ist das schon der Beginn einer neuen Wirklichkeit, und wenn zwei etwas anpacken, wird es andere neugierig machen.“

Themen der zwölf Anstöße:

I: Wie wollen wir künftig Güter produzieren?

II: Wie wollen wir künftig international zusammenarbeiten?

III: Wie wollen wir künftig unsere nahen zwischenmenschlichen Beziehungen gestalten?

IV: Wie wollen wir künftig reisen und Urlaub machen?

V: Welchen Wert wollen wir künftig Mode, Shoppen und Konsum in unserem Leben geben?

VI: Wie wollen wir künftig unsere digitalen Werkzeuge – Suchmaschinen, Algorithmen, Social-Media-Plattformen… gestalten und kontrollieren?

VII: Wie wollen wir künftig handeln, damit Menschen nicht aus ihrer Heimat flüchten müssen?

VIII: Welche Ziele wollen wir uns künftig für unser Lernen setzen?

IX: Wie wollen wir uns künftig ernähren?

X: Wie wollen wir künftig mit Menschen umgehen, die straffällig geworden sind?

XI: Wie wollen wir uns künftig als Menschen selbst verstehen?

XII: Wovon wollen wir uns künftig motivieren lassen?

Die Anstöße von Dr. Peter Hundertmark zum Nachlesen:

https://www.bistum-speyer.de/bildung/spirituelle-bildung/anstoesse/

Video:

https://www.youtube.com/watch?v=9tyMQ3-e5Y4

Kontakt:

Bistum Speyer
Dr. Peter Hundertmark
E-Mail: spirituelle-bildung@bistum-speyer.de


Hier finden Sie Texte und Betrachtungen, mit denen Sie zuhause ins Gespräch mit Gott kommen können. Ebenso haben wir hier für Sie Vorschläge für Gottesdienste zum Thema „Corona“ zusammengestellt.

Viele Kirchen in unserer Pfarrei werden in der nächsten Zeit für den persönlichen Besuch geöffnet sein. Für das persönliche Gebet und die Betrachtung eignet sich eine Reihe von Gebeten und Liedern:

Die Methoden zur Texterschließung (Lectio Divina, Bibelteilen) laden dazu ein, Gedankengänge, Zusammenhänge und Ideen der christlichen Tradition mit eigenen Worten auszusagen. Biblische Erzählungen können in der aktuellen Zeit der Corona-Krise so zu Gebeten oder zu Worten des Trostes werden, indem sie Eingang in Telefongesprächen bei Trauernden und Kranken sowie Sorgenden und Alleinstehenden finden. Für die Schriftbetrachtung können folgende Schritte hilfreich sein (vgl. GL 1,3):
… Sich Gottes Geist öffnen
… Meditierendes Lesen
… Verweilen bei einem Wort oder Satz
… Antwort

Auf der Homepage des deutschsprachigen Bibelwerkes finden sich nicht nur die Lesungen aller Sonn- und Feiertage der drei Lesejahre, sondern auch eine Reihe von Hilfen das Verstehen der Texte.
Vielen noch immer unbekannt ist, dass es den „Schott“ inzwischen auch sehr komfortabel im Internet gibt.
Und wer noch weitere exegetische Hintergrundinformationen zu den einzelnen Texten sucht, wird fündig auf folgenden seriösen Internetseiten:

Gebete für sich und für andere Menschen

Für sich und für andere zu beten, legt sich in Zeiten einer Pandemie nahe. Hier finden Sie Beispiele für fürbittendes Gebet:

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Krise

Treuer und barmherziger Gott!
Du gibst Zuversicht, wenn sich in uns Unsicherheit breitmacht.
Du bist uns nahe, wenn wir auf Distanz zueinander gehen müssen.
Du hältst uns in deiner Hand, wenn wir den Halt zu verlieren drohen.
Zu dir kommen wir mit unseren Sorgen und Ängsten,
aber auch mit unserer Hoffnung auf deine Hilfe.
Zu dir kommen wir im Wissen darum, dass wir nicht alleine zu dir beten,
sondern getragen sind von der großen Gemeinschaft aller,
die dir und deinem Wirken vertrauen.

Wir bitten dich:
für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind; für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind und nach Halt suchen;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten;
für alle, die sich überfordert fühlen.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:
für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Seniorenheimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag und Nacht mit dem versorgen,
was wir zum Leben brauchen;
für alle, die ehrenamtlich Familien sowie alten und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen helfen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger,
die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorge um das eigene Wohlergehen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen nach Kräften beistehen.
Stärke in uns die Bereitschaft, Einschränkungen in Kauf zu nehmen, und lass uns so das Unsere dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Herrn und Gott,
der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller Kranken und Not Leidenden annimmt. Dir vertrauen wir uns an. Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit. Amen.