Aktuelles in Altrip

Der Gemeindeausschuss tagt

Am 9.11. um 18.30 Uhr trifft sich der Gemeindeausschuss in der alten Bücherei zu seiner nächsten Sitzung. Interessierte sind herzlich willkommen.

Sonntagsbrunch

Am 13.11. treffen wir uns zum nächsten Sonntagsbrunch. Wir beginnen um 11 Uhr mit der Gemeindemesse und wollen danach im Edith-Stein-Haus miteinander Zeit verbringen. In bewährter Weise bringt jeder was zum Essen oder Trinken mit und kümmert sich um das eigene Geschirr. Eingeladen sind (wie immer) Familien, Paare und Alleinstehende jeden Alters. Wer kommen möchte, gebe bis spätestens (10.11.) an Stephanie Heitz (Tel. 578552 oder stephanie.heitz@web.de) Bescheid.

Spendenaufruf für haltbare Lebensmittel ab dem 10.09 bis Erntedank am 2.10.22

Auch dieses Jahr wollen wir an Erntedank nicht nur für das danken, was Gott uns zum Leben schenkt. Wir wollen, wie in den letzten Jahren, dabei die Menschen nicht aus dem Blick verlieren, die in unserer Nähe Hilfe benötigen, um sich ernähren zu können. Wir bitten Sie, die bereitgestellten Kisten in der Kirche mit Lebensmitteln zu füllen, die nach Erntdank der Tafel in Ludwigshafen zur Verfügung gestellt werden und damit Kindern und Erwachsenen zugutekommen, die finanziell am Rande unserer Gesellschaft stehen. Benötigt werden haltbare Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Konserven, Zucker, Mehl, usw.

Save the date!

Am 2.10. treffen wir uns zum nächsten Sonntagsbrunch. Wir beginnen um 10:30 Uhr dem ökumenischen Gottesdienst zu Erntedankfest in der protestantischen Kirche in Altrip und wollen danach im Dietrich-Bonhoeffer-Haus miteinander Zeit verbringen. In bewährter Weise bringt jeder was zum Essen oder Trinken mit und kümmert sich um das eigene Geschirr. Eingeladen sind (wie immer) Familien, Paare und Alleinstehende jeden Alters.


Unsere Geschichte zur Erstkommunion – wie Glaube wächst

Es ist Samstagmorgen der 30.4 .2022, ein besonderer Tag erwartet uns heute.
Heute soll unser Kind die Erstkommunion erhalten. Coronabedingt aufgeteilt auf mehrere Termine, bekamen wir Samstag, den 30.04.2022 zugeteilt. Um 14:30 Uhr soll es losgehen.

Wir sitzen gemütlich am Frühstückstisch, wir haben uns wochenlang auf diesen Tag vorbereitet, das weiße Kleid hängt bereit. Doch die allgemeine Stimmung ist auch mit Aufregung verbunden.

Ich spreche mit meiner Tochter, und nach einer Weile gesteht sie mir, dass sie Angst hat, Angst, einen Fehler zu machen, Angst, dass Irgendetwas schief geht. Sie ist halt aufgeregt.

Ich setze mich mit ihr auf die Couch und versuche sie zu beruhigen.
Ich hole mein altes Kommunionsalbum heraus und zeige ihr, wie ich selbst damals zur Kommunion ging und erklärte, dass auch ich aufgeregt war.

Auch wenn das etwas kitschig und abgedroschen klingt, aber an dem damaligen Tag festigte sich wirklich ein Großteil meines Glaubens. Ich liebte einfach die Gemeinschaft, ich liebte eine Gemeinschaft, die mich trägt und akzeptiert, ich liebte die Achtsamkeit in der Kirche, das Abschalten und die Ruhe, sobald man sie betritt. Ich spürte ganz fest den Schutz, der mich umgibt, sobald ich betete. Ich spürte, es ist jemand da, der mir zuhört. Dem ich wichtig bin, immer und zu jeder Zeit.

Ich versuche also meiner Tochter zu erklären, dass nichts Schlimmes passieren kann, dass es normal ist, dass sie aufgeregt ist, aber ich versuche, ihr genauso gut zu erklären, warum mir damals klar wurde, dass Gott immer auf mich aufpassen wird. Und dass ich einfach vertrauen kann, dass es gut wird.

Und auch wenn ich in meinem Leben schon einige Schicksalsschläge erlebt habe, stehe ich heute hier und habe sie durchgestanden und glaube fest daran, dass alles so laufen musste.
Gott ist immer bei mir.
Das aus dem Lateinischen stammende Wort ‚Communio‘, aus dem das Wort Kommunion heraus entstanden ist, bedeutet Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft hilft. Sie ist füreinander da und kümmert sich umeinander.
Ich erzähle meiner Tochter von meinen Erlebnissen, ich schwelge in Erinnerungen und allmählich merke ich, wie sie sich entspannt.
Sie erzählt mir prompt von Religionsstunden, dem „Vater unser“ und Ihrer Gruppe.
Ich merke, dass es jetzt gut ist und wir beginnen, uns zu freuen, zu freuen auf einen aufregenden Tag, auf Geschenke, das Kleid, auf die Gemeinschaft und einfach den Tag zu erLEBEN.
Ich wünsche meiner Tochter, dass sie auch den heutigen Tag in so schöner Erinnerung behält. Und dass sich ihr Glaube festigt.
Leider wird Glaube heute oft als etwas Lebensfernes, Überholtes gesehen. Er wird mit Geboten, Verboten und Lehrsätzen verglichen. Glaube in christlicher Sicht darf Leben nicht einschränken. Glaube ist eine Grundhaltung, solch ein Glaube aber entsteht nur dann, wenn der Mensch einen Halt hat – nicht nur in sich selbst, sondern auch in Gott.
Glauben heißt also zuallererst Vertrauen, sich auf den lebendigen Gott verlassen, sein Leben auf Gott hin zu gestalten, christliche Gebote in seinen Alltag umzusetzen. Den Glauben einfach erLEBEN.
Das wünsche ich mir für uns alle, für alle Kommunionkinder der Pfarrei, für alle Menschen auf der Welt.

Heike Hacke


offene Männerrunde

Einmal im Monat sind interessierte Männer eingeladen, in ungezwungenem Miteinander über Gott und die Welt zu reden. Schön ist es, wenn Themen und Fragen mitgebracht werden, über die man ins Gespräch kommt. Die Treffen finden immer an einem Freitag um 20 Uhr im Jugendraum des Edith-Stein-Haus. Termine werden im Amtsblatt bekannt gegeben.

Ansprechperson ist Manfred Heitz (01511/4879733).