Alpha & Omega singt in Limburgerhof

Das Ensemble „Alpha & Omega“. 

Spendenaktion für den Förderverein Hospiz und Palliativ

Limburgerhof. Am 29. Januar singt das Ensemble Alpha & Omega im Vorabendgottesdienst um 18 Uhr in der katholischen Kirche in Limburgerhof. Die Sängerinnen möchten mit diesem Auftritt den Neubau der Palliativstation am St. Marienkrankenhaus unterstützen. Nach dem Gottesdienst wird Pfälzer Prosecco mit einem besonderen Etikett für den guten Zweck verkauft.

Nach nahezu zwei Jahren Pandemie hat die Kultur in allen Bereichen großen Schaden genommen. Gerade auch die Chormusik hat darunter sehr gelitten. „Dank der kleinen Besetzung unseres Ensembles, des autodidaktischen Engagements aller Sängerinnen und Sänger und  den frühzeitigen Impfungen einschließlich Booster konnten wir zu den Zeiten, in denen dies coronabedingt möglich war, Gottesdienste und Feierstunden musikalisch bereichern und auch die Seniorinnen und Senioren im Altenheim mit einer Serenade erfreuen“, blickt Ensemble-Leiter Ansgar Schreiner auf die zurückliegende Zeit zurück.

.Nach Auftritten in der Adventszeit und dem Weihnachtsprogramm mit Christmette starten die Sänger*innen mit einer Kantate von Klaus Heizmann ins neue Jahr. „Das Thema dieser Komposition könnte passender nicht sein: `Machet die Tore weit´“, sagt Ansgar Schreiner. Beim Vorabendgottesdienst am 29. Januar wird dieses Stück erstmals öffentlich präsentiert. Gleichzeitig möchten die Ensemble-Mitglieder den Förderverein Hospiz und Palliativ für Ludwigshafen und den Rhein-Pfalz-Kreis und den Neubau der Palliativstation am St. Marienkrankenhaus unterstützen. Gegen eine Spende in beliebiger Höhe bieten sie daher nach dem Gottesdienst Prosecco des Weinguts Merkel in Kleinniedesheim mit einem eigens gestalteten Etikett „Lichtblicke“ an. Weitere Auftritte mit anschließender Spendenaktion sind in Planung.

„Mit wollen mit unseren Auftritten über die Bereicherung der Gottesdienste hinaus gleichzeitig besondere Anschaffungen für die Palliativstation im St. Marienkrankenhaus wie beispielsweise mobile Spezialpflegebetten für Schwerstkranke und eine `Gedenkecke´ für Angehörige von Verstorbenen unterstützen“, berichtet Ansgar Schreiner. Wer keine Gelegenheit hat, die Gottesdienste zu besuchen, kann den Prosecco auch telefonisch (0151 11549497) oder per Mail (as.lim@web.de) erwerben.

Bild: Alpha & Omega

Weiteres Online-Seminar zum Weltgebetstag

Leitmotto in diesem Jahr: Zukunftsplan Hoffnung

Speyer. Die Vorbereitungen zum ökumenischen Weltgebetstag der Frauen, aus England, Wales und Nordirland, zum Leitmotto: „Zukunftsplan Hoffnung“, sind angelaufen. Die geplanten Vorbereitungsseminare sind inzwischen ausgebucht. Deshalb wird wegen der großen Nachfrage am Freitag, den 4.Februar, von 16 bis 20 Uhr, ein zusätzliches Online-Seminar angeboten.

Bei den Seminaren erhalten die Teilnehmenden viele Informationen zur politischen und sozialen Situation im Land, zum Bibeltext aus dem Jeremiabuch und zu den Möglichkeiten der Gottesdienstgestaltung. Außerdem werden alle Lieder gesungen und es besteht Raum für Fragen und Austausch.

Anmeldung unter: frauen@bistum-speyer.de
Den Link erhalten die Teilnehmenden nach der Anmeldung. Wer bei der Anmeldung eine Postadresse mitteilt, erhält das Gottesdienstheft vorab per Post.

Die Vorbereitungsseminare zum Weltgebetstag werden von Monika Kreiner, Frauenseelsorge im Bistum Speyer und Pfarrerin Christine Dietrich, Evangelische Kirche der Pfalz, angeboten.

Foto: Motiv des Weltgebetstages 2022

Sonderprospekt für die Diözesanwallfahrt nach Assisi erhältlich

Samstag, 15. Januar 2022

Auf nach Assisi

Die Basilika in Assisi

Speyer. Er wurde mit Spannung erwartet, jetzt liegt er endlich vor – der Sonderprospekt zur diesjährigen Diözesanwallfahrt nach Assisi vom 13. bis 23. Oktober.

Auf insgesamt 28 Seiten werden alle Elemente dieser Wallfahrt detailliert vorgestellt mit Programm, Leistungspaket und Preis. Drei Wandergruppen pilgern auf drei verschiedenen Routen mit unterschiedlicher Länge auf fünf Tagesetappen nach Assisi. Für diejenigen, die nicht zu Fuß pilgern möchten, besteht die Möglichkeit, direkt nach Assisi zu reisen, um dort auf die Pilgerwandergruppen zu stoßen. Die Anreisen sind entweder mit dem Flugzeug möglich, los geht es dann am 18. Oktober, oder mit dem Bus. Diese Gruppe startet am 17. Oktober, mit jeweils einer Zwischenübernachtung in Südtirol auf der Hin- und Rückreise.

Gemeinsam gestaltet sind für alle Gruppen vom 18. bis 22. Oktober die Tage in Assisi. Hier stehen verschiedene Angebote auf dem Programm, um die Stadt und insbesondere die Wirkungsstätten der Heiligen Franziskus und Klara besser kennen zu lernen. Und selbstverständlich werden auch gemeinsame Gottesdienste nicht fehlen.

Die geistliche Gesamtleitung übernimmt, wieder immer auf den Diözesanwallfahrten, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, weitere Priester der Diözese betreuen die einzelnen Gruppen. Die Reiseleitung liegt in den Händen von Domkapitular Franz Vogelgesang und Dr. Anette Konrad.

Erhältlich ist der Sonderprospekt beim Pilgerbüro Speyer, Telefon 06232/102423 oder per E-Mail an info@pilgerreisen-speyer.de

Anmeldungen sind ab sofort möglich, auch über die Homepage des Pilgerbüros Speyer, www.pilgerreisen-speyer.de

Text: Pilgerbüro/Foto: pixabay

Gedanken zur Sternsingeraktion in Altrip

Zwei Sternsinger 2022 (Foto: privat)

Am Dreikönigstag haben die drei Weisen aus dem Morgenland ihren Auftritt. Das Matthäusevangelium erzählt im 2. Kapitel von ihnen. Sie folgen einem Stern, der sie zur Krippe mit dem Jesuskind führen soll. In der Erzählung hiervon wird ja berichtet, dass die Sterndeuter mit ihrer ersten Prognose daneben liegen, sie suchen zuerst am falschen Ort. Nicht im Palast eines mächtigen Königs ist das, was sie zu finden erhoffen. Erst im 2. Anlauf kommen Sie ans Ziel.

Das hört sich für uns bekannt an, wir sind noch nicht am Ziel und manchmal liegen wir auch falsch mit unseren Entscheidungen. Aber das macht gar nichts, denn die drei Könige erreichten ihr Ziel auch nicht auf Anhieb. Manchmal braucht es einfach mehrere Versuche, um anzukommen. Wir hoffen alle, die Kraft zu haben, es wieder zu versuchen, unserm Stern zu folgen, ungeachtet der Enttäuschungen, die uns begegnen.

Und so können auch dieses Jahr zahlreiche Kinder und Jugendliche nicht als Sternsinger umherziehen, sind enttäuscht und teils entmutigt. Die Frage, ob es jemals wieder „normal wird“, umkreist uns ständig. Aber, Sicherheit geht vor und wir machen wieder das Beste draus.

Dem Stern zu folgen ist gar nicht so einfach, denn unser Ziel und die Etappen dazwischen sind leider nicht so deutlich, wie wir es gern hätten. Zumindest auf eines ist Verlass, Gott beschützt uns alle und seinen Segen erhalten wir auch ohne das schöne Singen und durch die Straßen ziehen. So werden wieder kleine Kinderzüge den Segen als Aufkleber in die Briefkästen der angemeldeten Familien einwerfen. Der Stern, dem die drei Weisen aus dem Morgenland folgen und der sie zu der Krippe mit dem Jesuskind führt, kann auch zum Sinnbild für unser eigenes Leben werden, wir müssen es nur zulassen.

die neuen Sterne von Herrn Hlawitschka (Foto: privat)

Und so geht es häufig darum, dem Mut nicht zu verlieren und weiterhin zu glauben. Glauben wir daran, dass es 2023 besser wird. Und so bedanken wir uns schonmal bei Herrn Hlawitschka, für neue beleuchtete Sterne für das Jahr 2023 und das wir sie wieder mit Freue durch die Straßen tragen dürfen. Und so wünschen wir allen ein gesegnetes 2022 Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben und behalten immer unserem Stern im Blick, auch wenn er manchmal von Wolken verdeckt sein mag, Wir wissen, dass er da ist, immer!
(Heike Hacke)