Pfarrer Ralf Feix ist neuer Kooperator in Waldsee

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat Pfarrer Ralf Feix ab dem 1. August als Kooperator in der Pfarrei Heiliger Christophorus in Waldsee beauftragt. Bisher war Feix in der Abteilung Jugendseelsorge des Bischöflichen Ordinariats tätig und verantwortete die Bereiche Ministrantenseelsorge und Berufungspastoral.

Ralf Feix wurde 2007 zum Priester geweiht und war als Kaplan in der Pfarrgemeinde St. Jakobus in Schifferstadt tätig. 2015 wechselte er in die Abteilung Jugendseelsorge des Bischöflichen Ordinariats.

Renovabis

Dienstag, 19. Mai 2020

Renovabis-Pfingstnovene als Livestream

Gebete an neun Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten aus dem Freisinger Mariendom – Spendensammlung für Projekte in Osteuropa

Freising. Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, lädt in den neun Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten bereits zum 25. Mal zum gemeinsamen Gebet einer Novene ein. Die Novene ist bereits seit der Apostelgeschichte und den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte verbürgt. Die Renovabis-Novene wird traditionell von Autorinnen oder Autoren aus einem der 29 Partnerländern des katholischen Hilfswerks gestaltet – in diesem Jahr aus der Ukraine. Renovabis bietet an, die Novene entweder persönlich im Freisinger Mariendom mitzubeten oder erstmals im Internet über einen Livestream, den man über den Link
https://ogy.de/livestream-pfingstnovene erreichen kann.

Gebetszeiten: werktags immer um 12 Uhr
und Sonn- und feiertags bereits um 11.30 Uhr

Die Novenengebete dauern etwa eine Viertelstunde und stehen im Kontext mit der bundesweiten Pfingstkampagne des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis, das seinen Sitz in Freising hat. Die Novene eignet sich auch für das Hausgebet, das in diesen Wochen von vielen Menschen wiederentdeckt und geschätzt wird. Die diesjährige Novene lädt ein, sich mit den Menschen in der Ukraine im Gebet zu verbinden.

Das Oberhaupt der mit Rom verbundenen Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, hat für die Texte der Novene gewissermaßen Pate gestanden, denn von seinen Gedanken hat sich die Autorin der Novene, Anna Tomashek-Dobra, zur Formulierung der täglichen Impulse anregen lassen. Aus den Texten wird deutlich, dass ein dauerhafter Frieden nur erreicht werden kann, wenn die Menschen aus der Kraft des Heiligen Geistes zur Versöhnung bereit sind, mag der Weg dazu auch noch so beschwerlich sein.

Die Illustrationen von Margret Russer unterstreichen die Texte und ermöglichen ihrerseits einen eigenen meditativen Zugang. Mit zumeist goldenen Hintergründen erinnert sie mit ihrer Gestaltung an die ostkirchliche Ikonografie. Dort steht der Goldgrund stets für das Göttliche. Auf diesem Gold platziert Margret Russer jeweils Symbole, die sie häufig mit Fragmenten aus Zeitungspapier arrangiert.

•    Die Novene wird im Freisinger Mariendom ab dem Fest Christi Himmelfahrt, Donnerstag 21. Mai, gebetet und mit dem genannten Livestream übertragen. An diesem Festtag ist das nach der ebenfalls gestreamten 10.30-Uhr-Messe um ca. 11.30 Uhr der Fall.
•    Am Freitag, 22. Mai, und am Samstag, 23. Mai, beginnt das Novenengebet um 12 Uhr.
•    Am Sonntag, 24. Mai, wird wieder nach der Messe, bereits um 11.30 Uhr gebetet.
•    An den Wochentagen der Folgewoche von Montag bis Samstag, 25. bis 30. Mai, wird jeweils um 12 Uhr gebetet und gestreamt.

An Pfingsten findet in allen katholischen Kirchen in Deutschland die Renovabis-Kollekte statt. Sie ist eine wichtige Säule zur Unterstützung der Partner in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, deren Arbeit unter erheblich erschwerten Bedingungen weitergeht.

Jetzt setzt das Osteuropa-Hilfswerk stark auf online-Spenden über: www.renovabis.de/pfingstspende  oder per Banküberweisung an die     
Bank für Kirche und Caritas eG, Stichwort: „Pfingstspende“, IBAN: DE94 4726 0307 0000 0094 00, BIC: GENODEM1BKC

Weitere Informationen: www.renovabis.de

Text/Foto: Renovabis

„Web-Bibelteilen“

Neues Angebot: „Web-Bibelteilen“

Gemeinsam mit anderen aus der Bibel Kraft für das Leben schöpfen – erstes Web-Bibelteilen am 13. Mai

Speyer. Es ist gerade eine Zeit, in der vieles nicht möglich ist: sich treffen und austauschen, gemeinsam feiern. Anderes wird dafür neu erfunden, neu angestoßen und geht ganz neue Wege, die vorher einfach nicht entdeckt wurden. Neuerdings skypt oder zoomt die Oma mit den Enkeln, es finden Essen oder Spiele-Abende mit Freundinnen und Freunden per Videokonferenz-Plattform statt.

So stellt sich auch die Frage: „Wie kann man als Gruppe die Bibel aufschlagen, sich miteinander austauschen, durch die Bibel Kraft für das Leben schöpfen in dieser Zeit, in der man sich eben physisch nicht treffen kann?“ Um dies zu ermöglichen gibt es das Angebot des Web-Bibelteilens für Menschen, denen der PC oder das Laptop zum täglichen Begleiter geworden sind. Mit Laptop, PC oder Tablet mit Kamera und Mikrofon kann man sich mit anderen vernetzen, um auch so gemeinsam die Bibel zu teilen. Die ersten Termine sind: Mi. 13. Mai 2020, Di. 19. Mai 2020 und Mi. 27. Mai 2020, jeweils 18.30  bis ca. 20.00 Uhr.

Der Zugang zu der Konferenz-Plattform wird per Mail gesendet. Wer sich an diesem neuen Projekt beteiligen möchte, kann sich bei Walburga Wintergerst, Bischöflichen Ordinariat Speyer, Bibel und Leben, melden – per Tel. 06232/102-316 oder Mail: bibel@bistum-speyer.de

Foto: Wintergerst

Bischof Wiesemann begrüßt die Möglichkeit zur Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste

Donnerstag, 30. April 2020

„Wir müssen das Leben in und mit der Krise lernen“

Der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann begrüßt, dass wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können. Die Bistümer haben für ihre Gottesdienste spezielle Schutzkonzepte entwickelt. Sie haben das Ziel, die Gesundheit der Mitfeiernden zu schützen und die Gefahr einer Ansteckung so klein wie möglich zu halten. Dazu dienen zum Beispiel eine Begrenzung der Teilnehmerzahl, eine vorherige Anmeldung, der Einsatz eines Ordnungsdienstes, die Einhaltung von Abstandsregeln und der Gebrauch eines Mund-Nasen-Schutzes. „Das wird sich anders anfühlen als die Gottesdienste vor der Corona-Krise. Aber nur in dieser angepassten Weise können wir zum jetzigen Zeitpunkt in verantwortungsvoller Weise miteinander Gottesdienst feiern“, macht Bischof Wiesemann in einer Videobotschaft an die Gläubigen im Bistum Speyer deutlich.

In seinen Augen wäre es falsch, verfrüht zur Normalität vor der Corona-Krise zurückkehren zu wollen. „Jetzt kommt es darauf an, das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.“ Die Infektionsgefahr durch das Virus sei immer noch groß. Der Bischof ruft die Gläubigen dazu auf, „das Leben in und mit der Krise zu lernen“. Im Blick auf die vergangenen Wochen betont der Bischof, dass es richtig gewesen sei, die öffentlichen Gottesdienste vorerst auszusetzen. „Diese Maßnahme war nicht nur vernünftig, sondern entspricht auch unserem Glauben, der von der Verantwortung und der Solidarität lebt.“ Es sei ihm in dieser Zeit neu bewusst geworden, wie sehr der Glaube die unmittelbare Gemeinschaft brauche, teilt Bischof Wiesemann den Gläubigen seine persönliche Erfahrung mit. Nicht ohne Grund nenne das Zweite Vatikanum die Eucharistiefeier „die Quelle und den Höhepunkt“ des ganzen christlichen Lebens. „Aus ihr schöpfen wir die Kraft für unseren Alltag und für unsere Sendung als Christen in der Welt“, so Bischof Wiesemann. Er dankt allen, die „in den vergangenen Wochen verantwortungsbewusst gehandelt haben.“ Dadurch seien viele Menschenleben gerettet worden und Ärzte und Pflegende vor schrecklichen Entscheidungen über Leben und Tod bewahrt worden.

Das Bistum werde in den nächsten Wochen ergänzend zu den Eucharistiefeiern andere Gottesdienstformen wie zum Beispiel Wortgottesfeiern, Rosenkranzgebete, Maiandachten oder Gottesdienste im Freien anbieten. Bischof Wiesemann bittet alle Gläubigen, beim Auftreten von Krankheitssymptomen den öffentlichen Gottesdiensten fernzubleiben und stattdessen lieben einen Gottesdienst im Fernsehen, Radio oder im Internet mitzufeiern.

Generalvikar Andreas Sturm: „Behutsamer Einstieg in die Wiederaufnahme gemeinschaftlicher Gottesdienste“

Generalvikar Andreas Sturm weist darauf hin, dass die Umsetzung einiges an Kraft, Geduld und Organisation sowie eine hohe Disziplin von allen Mitfeiernden erfordert. Er bittet die Priester, pastoralen Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und Gläubigen in den Pfarreien, sich nicht zu überfordern: „Es sollen und können sicher nicht sofort wieder so viele Gottesdienste an so vielen Orten gefeiert werden wie bisher.“ Zum Beispiel muss zunächst geklärt und organisiert werden, wie sich die Gläubigen zur Teilnahme am Gottesdienst anmelden können. Die Pfarreien stehen zudem vor der Aufgabe, einen Empfangsdienst für die Gottesdienste zu organisieren, der für den Einlass in die Kirche und die Einhaltung der Regeln sorgt. „Das geht alles nicht von jetzt auf gleich. Auch wenn öffentliche Gottesdienst staatlicherseits schon ab Sonntag wieder zugelassen sind, kann die notwendige organisatorische Vorbereitung dazu führen, dass wir an manchen Orten vielleicht erst im Lauf der Woche oder zum kommenden Sonntag die ersten Gottesdienste werden feiern können“, wirbt Generalvikar Sturm um Verständnis und einen behutsamen Einstieg in die Wiederaufnahme gemeinschaftlicher Gottesdienste. Er ruft die Pfarreien zugleich auf, sich mit den evangelischen Gemeinden vor Ort soweit wie möglich ökumenisch abzustimmen. Die Gläubigen finden die Informationen zu Gottesdiensten in ihrer Nähe auf den Internetseiten der Pfarreien.

Da die Platzzahl in vielen Kirchen durch die Einhaltung der Abstandsregeln sehr begrenzt sein wird, spricht sich der Generalvikar dafür aus, auch weiterhin die Gottesdienste im Fernsehen, Hörfunk und Internet zu nutzen. „Gerade für kranke und ältere Menschen kann das eine gute Alternative sein.“ Auch weist er auf die Anregungen und Vorlagen für Gebete und Gottesdienste zuhause hin, die das Bistum seit Beginn der Corona-Krise bereitstellt und die von vielen als stimmige Teilnahme an der Liturgie der Kirche empfunden werden. Immer wieder werde davon berichtet, dass sich Hausgemeinschaften per Video oder Telefonkonferenz zusammenschließen mit Freunden oder generationenübergreifend mit der Großfamilie.

Im Speyerer Dom wird am Sonntag, den 3. Mai, um 10 Uhr ein Kapitelsamt gefeiert, das wie an den vergangenen Sonntagen per Livestream ins Internet übertragen wird. Im Dom sind maximal 50 Personen nach vorheriger Anmeldung zur Mitfeier zugelassen. Eine Teilnahme ist ausschließlich nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Diese kann am Samstag, 2. Mai, zwischen 10 und 12 Uhr unter der Nummer 06232 – 102 140 im Pfarramt der Dompfarrei Pax Christi erfolgen. Dabei müssen Name, Adresse und Telefonnummer hinterlassen werden, um später möglicherweise Infektionsketten nachverfolgen zu können.

Videobotschaft des Bischofs an die Gläubigen im Bistum Speyer:

Schutzkonzept für die Gottesdienste im Bistum Speyer:

Vorgaben zur Feier der Liturgie im Bistum Speyer in Zeiten der Corona-Krise