Palmsonntagskollekte

Das Heilige Land braucht unsere Hilfe: Überweisung statt Klingelbeutel 

Liebe Gemeinde,

da alle Gottesdienste bis Karfreitag abgesagt wurden, kann in diesem Jahr keine Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten in Deutschland stattfinden. Der Deutsche Verein vom Heilige Lande fördert mit seinem Anteil aus der Palmsonntagskollekte nicht nur seine vereinseigenen Einrichtungen wie die Schmidt-Schule für arabische Mädchen, die Dormitio-Abtei in Jerusalem oder auch das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus in Palästina, sondern auch zahlreiche Institutionen, Projekte und Maßnahmen im sozialen, pastoralen und caritativen Bereich.

Gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie verschärft sich die Lage der Menschen im Heiligen Land zusehends. Vor allem die Christen dort sind mehr denn je auf unsere Hilfe und Solidarität angewiesen. Und ausgerechnet jetzt fällt sie weg: die Palmsonntagskollekte. 

Dieser Ausfall gefährdet die gesamte Arbeit für die Christen im Heiligen Land! Jetzt und in Zukunft!

Wir bitten Sie deshalb: Bitte spenden Sie trotz Ausfall des Palmsonntagsgottesdienstes! Jeder Euro zählt. Diesmal per Überweisung statt in den Klingelbeutel.

Deutscher Verein vom Heiligen Lande

Pax-Bank

IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10

Stichwort: Spende zu Palmsonntag

Hier können Sie direkt online spenden

Unter www.palmsonntagskollekte.de finden Sie weitere Informationen.

Die Menschen im Heiligen Land danken es Ihnen sehr!

https://www.pax-bank-spendenportal.de/projekt/-293/display/link.html

Ökumenische Telefonandachten

Ein niederschwelliges Angebot: Nummer wählen und hören Ab sofort können Sie Zuspruch, Gedanken zur Besinnung, Gebete und Segensworte ganz einfach telefonisch abrufen. Wählen Sie Altrip 48 929 78 und hören Sie – am Sonntag, Montag, Mittwoch und Freitag jeweils neue – wechselnde Impulse eines ökumenischen Teams. Bitte verbreiten Sie die Nummer vor allem unter Menschen, die keinen Computer / keinen Internetzugang haben oder benutzen können. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Anregungen zu diesem Format auf einem alten Medium, das in diesen Tagen wieder aktuell geworden ist, um einander nahe sein zu können.

Ökumenisches Glockenläuten

Aufruf zum Ökumenischen Glockenläuten

Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz wollen in der aktuellen Krise ein ökumenisches Zeichen der Solidarität und Verbundenheit setzen. Wir rufen dazu auf, dass ab heute, Donnerstag, den 26. März, in allen Kirchen in der Pfalz und im Saarpfalzkreis abends um 19.30 Uhr die Kirchenglocken läuten. Die Gläubigen sind auf diese Weise eingeladen, einen Moment innezuhalten und sich im Gebet mit den Kranken und den Helfern der aktuellen Krise zu verbinden. Die Gläubigen können beispielsweise ein „Vater unser“ beten oder das ökumenische Gebet sprechen, das Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. h.c. Christian Schad entworfen haben (siehe Text im Anhang). Möglich ist auch, einfach einen Moment in Stille zu verharren und an die Menschen zu denken, die einem lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern arbeiten. Alle sind eingeladen, in dieser Zeit des Glockenläutens und des gemeinsamen Gebets eine Kerze ins Fenster zu stellen.

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Krise

Treuer und barmherziger Gott!

Du gibst Zuversicht, wenn sich in uns Unsicherheit breitmacht.

Du bist uns nahe, wenn wir auf Distanz zueinander gehen müssen.

Du hältst uns in deiner Hand, wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Zu dir kommen wir mit unseren Sorgen und Ängsten,

aber auch mit unserer Hoffnung auf deine Hilfe.

Zu dir kommen wir im Wissen darum, dass wir nicht alleine zu dir beten,

sondern getragen sind von der großen Gemeinschaft aller,

die dir und deinem Wirken vertrauen.

Wir bitten dich:

für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben

und erkrankt sind;

für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind und nach Halt suchen;

für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;

für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben

und um ihre Existenz fürchten;

für alle, die sich überfordert fühlen.

Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht,

den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:

für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Seniorenheimen und Hospizen;

für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;

für alle, die uns Tag und Nacht mit dem versorgen,

was wir zum Leben brauchen;

für alle, die ehrenamtlich Familien sowie alten und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen helfen;

für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger,

die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.

Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:

Lass uns trotz aller Sorge um das eigene Wohlergehen

den Blick für die anderen nicht verlieren

und ihnen nach Kräften beistehen.

Stärke in uns die Bereitschaft, Einschränkungen in Kauf zu nehmen,

und lass uns so das Unsere dazu beitragen,

dass andere Menschen nicht gefährdet werden.

Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Herrn und Gott,

der uns tröstet wie eine liebende Mutter

und der sich aller Kranken und Not Leidenden annimmt.

Dir vertrauen wir uns an.

Dich loben und preisen wir,

heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Amen.