Liebe Pfarrangehörige in Altrip, Limburgerhof, Neuhofen, Otterstadt und Waldsee,

dieser Tage war es wieder passiert – nichts Schlimmes, aber für diese Zeit leider bezeichnend. Zum Schluss der Werktagsmesse nahm ich mir vor, das Lied „Maria Maienkönigin“ zu singen. Derzeit leider noch alleine und an dem Tag ohne Orgel und dann dachte ich mir: Lieber kurz umdisponieren und „Maria, Mutter unseres Herrn“ vorsingen. Die Maienkönigin so ganz allein? Nein, diesmal nicht…

Bild: Martin Manigatterer (Foto) / Künstler unbekannt
In: Pfarrbriefservice.de

Die andere Liedwahl klappte einwandfrei – aber wie gesagt, es zeigt weiter an: wie sehr freuen wir uns alle wieder aus voller Kehle und ganzem Herzen gemeinsam in uns vertrauten Liedern den Herrn zu preisen.

Der Mai würde besonders dazu einladen. In der Natur bricht das Grün aus; die Blumen, Blüten und Wiesen strahlen auf. Das Leben ist nicht zu übersehen. Maiandachten, Marienaltäre, Hochzeiten, Wallfahrten. Wenngleich dies alles nur eingeschränkt im Moment möglich ist: Dieser Rahmen in der Natur und das Unterwegs sein hat sicher mit dazu beigetragen, dass Maria als die Mutter Jesu und als die Frau, die „das Leben schlechthin“ geboren hat, damit verknüpft worden ist. Schönheit und Freude, Leichtigkeit und Lebensglück, Zukunft und Zuversicht prägen so die Grundstimmung des „Wonnemonat Mai“.

Es gibt aber auch die „Eisheiligen und die kalte Sophie“ im Mai: Kälte und Gefährdung der Blüte und der Ernte kennen wir. Der „Wonnemonat“ kann Eisbeulen bekommen. Das Leben ist in seiner Blütezeit nicht ohne! Vielleicht können wir in der gegenwärtigen Zeit bei aller Blütenpracht und dem aufkeimenden Leben und dem eisigen Maianfang auch mit in die „eisigen Tage“ Mariens einsteigen: Zum Beispiel als Jesus von ihr nichts wissen wollte oder sie sein Leiden und seinen Tod miterleben musste. Das eigene Kind sterben zu sehen, zu beerdigen – welche Mutter zweifelt da nicht am Sinn des Lebens?

Es gibt eben beides im Leben: das aufstrebende, das Leben in Fülle. Aber auch die eisigen Tage. Danken wir dem Herrn und seiner Mutter Maria für ALLE Erfahrungen in unserem Leben und vertrauen wir diese besonders im Monat Mai auch unserer aller Mutter an. Ihnen allen einen schönen, blühenden Monat Mai – begleitet durch die „Maienkönigin Maria“.

Pfarrer Ralf Feix

und das Pastoralteam
Dekan Frank Aschenberger
Kaplan Artur Noras
Pastoralreferentin Doris Heiner
Pastoralreferentin Barbara Jung-Kasper


Passion, Kreuz, Karfreitag, Grab Jesu

Information zur Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten im Rahmen des Verfahrens zur Stellenbesetzung finden Sie im Amtsblatt der Diözese Speyer (OVB 2/2019 Seite 1120).

https://www.bistum-speyer.de/fileadmin/user_upload/1-0-0/Zentralstelle_und_Leitung/Downloads/OVB/2019/OVB_2019_02.pdf


Für alle Gottesdienste in der Pfarrei gilt:

Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung

Kontaktformular zum Ausfüllen und mitbringen:

Die Vorschriften zum Datenschutz zwingen uns dazu, die gesetzlich vorgeschriebene Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung bei unseren Gottesdiensten an die in allen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens bewährte Form von Einzelformularen anzupassen. Sie erhalten also künftig für jeden Gottesdienst ein solches Formular zum Ausfüllen. Gerne können sie dies auch schon zu Hause vorbereiten oder einfach einen Aufkleber mit den erforderlichen Daten (Vorname, Name, Adresse und Telefonnummer) mitbringen. Diese Formulare werden in einem Umschlag gesammelt, der nach der vorgeschriebenen Aufbewahrungszeit komplett sicher vernichtet wird. Für alle, die ein Gottesdienst-Abo haben sind diese Formulare bereits vorbereitet. Wir bitten um Verständnis, aber die Regeln machen andere und es kann für die Pfarrei sehr teuer werden, wenn wir uns nicht daran halten.

Die persönlichen Daten der Gottesdienstteilnehmer werden gemäß staatlicher Vorgaben 30 Tage gespeichert und dann gelöscht. Sie dienen ausschließlich der Kontaktrückverfolgung durch staatliche Behörden.

Menschen, die zu einer Corona-Risikogruppe gehören, werden aus Gründen des Selbstschutzes dringend gebeten auf den Gottesdienstbesuch zu verzichten.

Die Sitzplatzbereiche sind vorgegeben und werden durch den Empfangsdienst zugewiesen.

Von der Teilnahme am Gottesdienst auszuschließen sind Menschen mit Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen, soweit dies durch Sichtkontrolle beim Zutritt erkennbar ist. Im Zweifel ist der Zutritt nicht gestattet. Darüber entscheidet der Empfangsdienst.

Personen, die in einem Haushalt leben (gleiche Adresse im Personalausweis!), dürfen ohne Abstand untereinander zusammen sitzen.

Vor, während und nach dem Gottesdienst muss das Abstandsgebot (1,5m) beachtet werden.

Auch beim Betreten oder Verlassen der Kirche muss der Abstand gewahrt bleiben. Vor dem Gebäude dürfen sich keine Gruppen bilden.

Es ist eine selbst mitgebrachte Mund-Nase-Bedeckung zu tragen und die Hände sind beim Betreten der Kirche zu desinfizieren. Der medizinische Mundnasenschutz (MNS) bzw. die FFP2- Maske muss zur Kommunionspendung und beim Bewegen in der Kirche getragen werden.

Die Kirche wird durch den Haupteingang betreten und durch die seitlichen Türen verlassen (Einbahnregelung). In Neuhofen genau umgekehrt.

Mund- und Kelchkommunion sind nicht möglich. Weihwasserbecken bleiben leer. Es werden keine Gesangbücher bereit gestellt.

Gottesdienste können nur stattfinden, wenn wir ausreichend Personen für den Empfangsdienst haben.

Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Gefahr.

Wir freuen uns sehr auf Gottesdienste mit Ihnen und bitten um Verständnis für die staatlichen und kirchlichen Vorgaben.

Ihr Pfarrer

Frank Aschenberger


Beheizung der Kirchen

Die Temperaturen fallen und draußen wird es herbstlich ungemütlich. Da stellt sich natürlich die Frage, wie es in Corona-Zeiten mit der Beheizung der Kirchen aussieht. Hierzu haben wir von Bistum und Berufsgenossenschaft ganz konkrete Handlungsempfehlungen und Anweisungen erhalten, die wir vor Ort umzusetzen haben. Wir werden die Kirchen durchgängig auf der Grundtemperatur von ca. 12°C heizen, müssen die Heizung aber ca. 1 Stunde vor den Gottesdiensten, Andachten und sonstigen Veranstaltungen komplett ausschalten, um heizungsbedingte „Luftbewegungen zu vermeiden“. Außerdem muss die Kirchentür auch weiterhin während der Gottesdienste geöffnet bleiben, um „die Virenlast in der Luft maximal zu reduzieren“. Dies befördern wir durch ein zusätzliches Stoßlüften nach der Predigt. Wir bedauern, dass diese Maßnahmen den Verantwortlichen zur Ansteckungsvermeidung notwendig erscheinen und bitten bei der Auswahl der Garderobe um Berücksichtigung. Akku- oder powerbankbetriebene Heizkissen dürfen mitgebracht werden und sind ab 20,- € im Handel erhältlich.


Kerze, Bokeh, Stimmung, Kerzenlicht

Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass möglichst wenige Menschen dem Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID19) ausgesetzt werden.

Konkrete Informationen und Hinweise finden Sie auf der Homepage des Bistum Speyer https://www.bistum-speyer.de und im Aushang.

Die Öffnungszeiten in den Kontaktstellen Altrip, Limburgerhof, Neuhofen und Otterstadt entfallen.

 

Das zentrale Pfarrbüro ist bis auf weiteres

Dienstag und Donnerstag von 9.00 – 12 .00 Uhr für Besucher wieder geöffnet.

 Wir sind telefonisch und per Email erreichbar unter:

Tel.: 06236/429080

Fax: 06236/4290811

 Email: pfarramt.waldsee@bistum-speyer.de

 


Verfügungen der Diözese Speyer

Daher gilt ab sofort für alle Pfarreien im Bistum Speyer folgendes:

https://www.bistum-speyer.de/aktuelles/corona-krise/schutzmassnahmen/


Als Seelsorger sind wir aber weiter für Sie da! Sie erreichen uns wie immer
übers Pfarramt (06236 429080), wir rufen ggf. zurück – versprochen!

Diese Regelungen gelten zunächst bis auf weiteres.

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